Käthe-Kollwitz-Realschule Ratingen

Städtische Realschule für Mädchen und Jungen

Berufsorientierung an der Käthe-Kollwitz Schule

Die Berufsorientierung beginnt an der KKS intensiv in der 8. Klasse und orientiert sich an dem Programm KAoA („Kein Abschluss ohne Anschluss“). Ziel ist es, die Schüler/innen bis zur 10. Klasse zur Berufswahlreife zu führen, sodass sie eine gute Anschlussperspektive an die Realschule haben.

In Klasse 8 wird zunächst durch einen außerschulischen Träger eine Potenzialanalyse durchgeführt, bei der die Stärken und Schwächen der Schüler/innen beobachtet, dokumentiert und in einem Beratungsgespräch gemeinsam mit den Eltern besprochen werden. Auf dieser Grundlage suchen sich die Schüler/innen im 2. Halbjahr drei Berufsfelderkundungsplätze, wo sie einen ersten Einblick in Betriebe und berufliche Tätigkeiten erhalten. Diese Plätze werden zum Teil über ein Online-Portal zur Verfügung gestellt, können aber auch von Verwandten oder Bekannten angeboten werden. Die Schüler/innen dokumentieren ihre Besuche im Berufswahlpass NRW, mit dem kontinuierlich gearbeitet wird.

In Klasse 9 steht zunächst das Thema Bewerbung in verschiedenen Fächern auf dem Stundenplan. Sowohl das Schreiben von Bewerben als auch Vorstellungsgespräche werden geübt. Parallel suchen sich die Schüler/innen einen Praktikumsplatz für das zweiwöchige Betriebspraktikum im 2. Halbjahr. Hierbei müssen sie bereits ihre neuerworbenen Kenntnisse anwenden. Das Praktikum wird durch einen benoteten Praktikumsbericht dokumentiert. Ergänzt wird die Berufsorientierung durch Besuche im Berufsinformationszentrum, beim Gesundheitsmarkt und Berufeparcours und durch Besuche von Ausbildungsbotschaftern.

In Klasse 10 findet eine intensivere Beratung in Richtung Abschluss statt, sowohl durch die Lehrer/innen als auch durch die Berater der Agentur für Arbeit. Bereits im ersten Halbjahr bewerben sich Schüler/innen für Ausbildungsstellen, zu Beginn des 2. Halbjahres findet die Anmeldung an den Schulen der SEK II statt. Außerdem haben sie die Möglichkeit, Berufsmessen und Tage der offenen Tür zu besuchen.

Schüler mit Förderschwerpunkten haben die Möglichkeit, an besonderen Angeboten teilzunehmen, die über die Förderschullehrerin der Schule vermittelt werden.